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„Undemokratische“ Landesführung weg

Nach einer offenbar äußerst turbulenten Sitzung der Salzburger Landes-FPÖ mit dem nächtlichen Sturz der bisherigen Parteispitze hat Bundesparteichef Heinz-Christian Strache am Mittwoch sein Vorgehen bei einer Pressekonferenz in Salzburg gerechtfertigt. Sein Durchgriff auf die Landesparteistrukturen habe „undemokratisches“ und „hinterfotziges“ Verhalten beendet, so Strache. Die Frage ist allerdings, ob er mit seinem Salzburger Alleingang nicht noch mehr Unfrieden in die gesamte Partei gebracht hat. Glückwünsche für den „Putsch“ von oben trudelten aus den anderen Landesparteien nur zögerlich ein. Die „Abtrünnigen“ um FPÖ-Urgestein Karl Schnell wird Strache zudem nicht so schnell los.

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