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Sanftere Töne angeschlagen

Ungarn hat am Mittwoch nach der Aufregung über die angebliche Ablehnung von Flüchtlingen - das Land hatte versucht, die Dublin-III-Regelung auszusetzen - sanftere Töne angeschlagen. Die Regierung sieht sich jedoch prinzipiell im Recht. Ungarn habe keine Anwendung einer EU-Rechtsnorm gekündigt, so Außenminister Peter Szijjarto am Mittwoch. Auch der ungarische EU-Botschafter schlug in eine ähnliche Kerbe. Es sei nur eine „dringende Bitte“ gewesen, hieß es weiter. Unterdessen macht Österreich Druck: Überstellungen nach Ungarn müssten wieder möglich sein, so Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

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