Gastgeschenk an Queen kam nicht gut an

Die britische Presse hat heute wenig für das Gastgeschenk des deutschen Präsidenten Joachim Gauck an Queen Elizabeth II. übriggehabt.

„Ist es Bad Painting oder einfach nur schlecht gemalt?“, fragte der Kunstkritiker Mark Hudson in einem Beitrag für den „Daily Telegraph“. Die Königin selbst hatte gestaunt und Gauck die Frage gestellt: „Soll das mein Vater sein?“

Queen Elizabeth und Prinz Philip betrachten ein Gemälde mit einem blauen Pony

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Das Bild von Nicole Leidenfrost zeigt die junge Queen auf dem Rücken eines in blauer Farbe gemalten Pferdes, daneben ihr Vater George VI. in einem leuchtend gelben Sakko.

„Wenn man auf Leidenfrosts Bild sieht, ist man für ein paar Augenblicke perplex und fragt sich, ob das ein Stück des späten Neo-Expressionismus - also eine wertvolle Dreingabe zu einer großartigen deutschen Tradition, die Riesen der Klasse von Kandinsky und Klee hervorgebracht hat - oder einfach ein Stück grotesken Kitschs ist“, schrieb Hudson.

„Ungelenke“ Geschenkübergabe

Der „Guardian“ bezeichnete die Situation der Geschenkübergabe im Berliner Schloss Bellevue als „ungelenk“. „Ihr folgte eine ein klein wenig weniger ungelenke Begegnung mit Angela Merkel im Kanzleramt“, schrieb das Blatt weiter.