Die Modernistin mit dem Kopftuch

Kopftuch und Zigarette, in dieser Bildkombination hat sich die Kärntner Schriftstellerin Christine Lavant in Erinnerung gehalten. Hager, ausgemergelt, mit dem Hang zur Naturheilkunde und gern barfuß unterwegs - so sieht jedenfalls niemand für den literarischen Salon aus. Aus ärmlichen Verhältnissen kommend und von harter Krankheit geprägt, entwickelte sich Lavant zu einer sprachlichen Ausnahmeerscheinung. Das Bild der katholischen Schmerzensfrau hält bei genauerem Studium ihres poetischen Haders mit Gott und der Welt jedoch nicht stand. Zum 100. Geburtstag der Modernistin mit dem Kopftuch gibt es eine andere, sogar fröhliche Seite dieser Dichterin und ihrem geheimnisvollen Sprachzauber zu entdecken.

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