Al-Schabab-Attentäter tötete sich aus Versehen selbst

Ein 17-Jähriger sollte für die Terrorgruppe Al-Schabab in Somalia ein Blutbad anrichten, hat sich aber versehentlich selbst in die Luft gesprengt. Sein Sprengstoffgürtel explodierte in einem Haus in der Hauptstadt Mogadischu, hieß es.

Die Ehefrau des 17-Jährigen, seine Schwester, der Hausbesitzer und ein Motorradfahrer seien festgenommen worden. Der Motorradfahrer sollte den Selbstmordattentäter zum Tatort bringen.

Die mit der Terrororganisation Al-Kaida verbündeten sunnitischen Extremisten der Al-Schabab kämpfen um die Vorherrschaft in Somalia und terrorisieren die Bevölkerung mit Anschlägen. Zuletzt griffen die Islamisten vor zwei Wochen das Luxushotel Jazeera Palace in Mogadischu an und verletzten 30 Menschen zum Teil schwer.