Preisverfall setzt Bauern zu

Die Milchbauern proben ob des anhaltenden Preisverfalls den Aufstand. 30 Cent pro Liter sei nicht kostendeckend, so Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Die Bauern müssten das Embargo aus Russland aus eigener Tasche bezahlen. Anders sieht es hingegen Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch. Er hält das Problem teils für hausgemacht. Die Bauern müssten einfach weniger produzieren. Die EU-Kommission mahnte unterdessen faire Preise ein. In Belgien, Frankreich und Großbritannien gingen die Milchbauern bereits auf die Barrikaden. Mit Kundgebungen vor einem EU-Agrar-Sondergipfel Anfang September will man dem Ärger weiter Luft machen.

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