Perspektivenlosigkeit treibt zur Flucht

Neun von zehn Menschen, die vor dem Krieg in Syrien flüchten, bleiben in den Nachbarländern. Diese Länder, vor allem Jordanien und der Libanon, sind dabei auf die Hilfe der internationalen Gemeinschaft angewiesen. Die finanzielle Unterstützung reicht allerdings kaum. Die Folgen: Die Infrastruktur liegt brach, dringende Investitionen in Bildung und Arbeitsmarkt sind nicht möglich. Genau diese Perspektivenlosigkeit treibe Menschen, die eigentlich in den Nachbarländern Syriens bleiben wollten, zur Flucht nach Europa, sagen Experten. Hilfe für die betroffene Region würde nicht nur direkte Wirkung zeigen - „sie ist auch durchaus machbar“.

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