„King Kong“-Regisseur Guillermin gestorben

Filmemacher John Guillermin, der Jessica Lange legendär in „King Kong“ (1976) inszenierte, ist tot. Der gebürtige Brite starb am Sonntag im Alter von 89 Jahren in seinem Haus in Topanga (Kalifornien) an den Folgen eines Herzinfarkts, wie seine Ehefrau Mary dem „Hollywood Reporter“ bestätigte.

Guillermin hatte sich neben „King Kong“ und dem Nachfolger „King Kong lebt“ (1986) auch mit dem oscarnominierten Katastrophenfilm „Flammendes Inferno“ (1974) mit Steve McQueen und Paul Newman, der Agatha-Christie-Verfilmung „Tod auf dem Nil“ (1978) sowie dem Kriegsfilm „Der blaue Max“ mit George Peppard einen Namen gemacht. Mit Peppard arbeitete er mehrfach, ebenso mit Peter Sellers, etwa im Kriminalfilm „Der Marder von London“ (1960).

Karrierestart mit Dokumentarfilmen

Geboren am 11. November 1925 in London, absolvierte Guillermin seine Regieausbildung in Frankreich, ehe er im Zweiten Weltkrieg als Pilot im Einsatz war. Nach seinen Anfängen mit Dokumentarfilmen und einiger Zeit in Hollywood kehrte er nach England zurück und schrieb, inszenierte und produzierte den Krimi „Paper Gallows“ (1950).

Es folgte eine erfolgreiche Karriere mit Filmen diverser Genres, darunter auch zwei Tarzan-Streifen mit Gordon Scott respektive Jock Mahoney in der Titelrolle.

Guillermin hinterlässt neben Ehefrau Mary, mit der er 16 Jahre lang verheiratet war, Tochter Michelle und Enkelin Greer. Michelle stammt ebenso wie der 1984 bei einem Autounfall gestorbene Sohn Michael-John aus der Ehe mit der Schauspielerin Maureen Connell, mit der Guillermin 40 Jahre lang verheiratet war.