IS bekennt sich zu Anschlagserie im Jemen

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich via Twitter zu der tödlichen Anschlagserie im jementischen Aden bekannt.

Bei dem Angriff durch vier „Märtyrer-Einsätze“ gab es in den Reihen der arabischen Militärallianz und des „jemenitischen Widerstands“ 15 tote Soldaten, wie die amtliche Nachrichtenagentur der Vereinigten Arabischen Emirate, WAM, meldete. WAM zufolge sind unter den Toten auch vier Soldaten aus den VAE.

Rauch über dem Al-Kasr-Hotel in Aden (Jemen)

APA/EPA

Die Stadt war in der Früh von Explosionen erschüttert worden. Laut Medienberichten wurde auch jenes Hotel beschossen, in dem der Ministerpräsident Chaled Bahah und seine Minister untergebracht sind. Ein Sprecher der Regierung sagte, dass die Politiker unverletzt überlebt hätten und in Sicherheit gebracht worden seien. Wie Ärzte mitteilten, wurden zwölf Menschen verletzt.

Neben den Raketenattacke auf das Hotel in einem westlichen Vorort sei eine Villa angegriffen worden und in Flammen aufgegangen. Dort waren demnach Soldaten aus den Emiraten untergebracht. Hubschrauber brachten Verletzte in Sicherheit.

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Die Rauchsäulen über dem Al-Kasr-Hotel waren weithin sichtbar. (iptv.ORF.at

Im jemenitischen Bürgerkrieg kämpfen die schiitischen Huthi-Rebellen gegen Anhänger des Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi. Die Huthis beherrschen die Hauptstadt Sanaa und weite Teile vor allem im Nordwesten des Landes. Hadis Regierung war erst vor einigen Wochen aus dem Exil in Saudi-Arabien in die rückeroberte Hafenstadt Aden zurückgekehrt.