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Washington in Erklärungsnot

Der Luftangriff auf ein Krankenhaus der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) in der nordafghanischen Provinzhauptstadt Kunduz bringt die USA zusehends in Erklärungsnot. Die US-Armee habe die Tat Tage zuvor gründlich vorbereitet, heißt es in neuen Medienberichten. Schon kurz nach dem Angriff hatte MSF gesagt, das Ziel sei nicht „aus Versehen“ bombardiert worden. Laut der US-Agentur AP vermuteten die USA eine Taliban-Koordinierungsstelle des pakistanischen Geheimdienstes in dem Gebäude. Die USA hatten bisher von einem „versehentlichen Kollateralschaden“ gesprochen.

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