OSZE: 16.000 Tonnen Hilfsgüter für Ostukraine stecken fest

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beklagt den fehlenden Zugang für Hilfsorganisationen zu den von prorussischen Separatisten gehaltenen Gebieten in der Ostukraine. 16.000 Tonnen Hilfsgüter oder umgerechnet 800 Lkw-Ladungen könnten nicht ausgeliefert werden.

Das sagte der Sondergesandte der OSZE, der Österreicher Martin Sajdik, gestern nach einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Minsk. Zu den Hilfsgütern zählten Lebensmittel, aber auch Baumaterial zum Reparieren zerstörter Infrastruktur.

Die von den Separatisten ausgerufenen „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk ließen nur das Internationale Rote Kreuz arbeiten, andere Organisationen aber nicht, sagte Sajdik nach russischen Agenturberichten. Zugleich rief er die Ukraine auf, mehr Übergänge über die Frontlinie einzurichten.