Gegenseitige Vorwürfe

Angesichts der hohen Flüchtlingszahl bewegen sich Deutschland und Österreich auf Konfrontationskurs. Bayern wirft Österreich vor, ohne Vorankündigung Tausende Flüchtlinge an die Grenze zu bringen. „Das Verhalten belastet die nachbarschaftlichen Beziehungen“, wetterte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Österreichische Behörden kritisieren dagegen die Begrenzung durch Deutschland auf 50 Grenzübertritte pro Stunde. „Lange können wir das nicht mehr aushalten“, ist auf beiden Seiten der Grenze zu hören. Dazwischen verharren Tausende Flüchtlinge oft stundenlang in der Kälte und hoffen auf eine Weiterreise.

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