Bayern und Österreich wegen Flüchtlingsandrangs im Clinch

58.000 Flüchtlinge sind in der letzten Woche über Slowenien nach Österreich gekommen. Die meisten ziehen weiter nach Deutschland. Bayern, das Österreich heftig kritisiert, wünscht sich mehr Kontrolle an den Grenzen. Österreich schalte auf Durchzug und bringe ohne Vorankündigung Tausende Flüchtlinge zur Grenze, heißt es. Der Konflikt zwischen München und Wien ist jedoch auch ein Schauplatz für die starken Differenzen in der deutschen Innenpolitik.

Ein Plan ohne Plan - viel Kritik für die Versuche der EU, das Flüchtlingschaos zu ordnen

Neun EU-Staaten und drei Länder vom Balkan haben sich auf einen 17-Punkte-Plan geeinigt, wie sie das Flüchtlingschaos auf der Westbalkan-Route beenden wollen. Bei der Umsetzung drohen Schwierigkeiten, weil viele Detailfragen - etwa bei der Errichtung von Unterkünften entlang der Fluchtroute - nicht geklärt sind. Konkrete Zusagen gibt es von keinem der betroffenen Länder, ein neues Gezerre um Gelder und Kontingente ist programmiert. Wie sind die Pläne zu bewerten? Die ZIB24 im Gespräch mit der EU-Parlamentsabgeordneten und Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Ulrike Lunacek von den Grünen.

ZIB24 mit Lisa Gadenstätter, 23.55 Uhr, ORF eins

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