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„Arisierte“ Alltagsgegenstände im Fokus

In der öffentlichen Debatte über die Rückgabe von NS-Raubgut stehen meist berühmte Kunstwerke im Vordergrund. Weniger bekannt ist, dass die Nazis während ihrer Herrschaft in Österreich auch alltägliche Gegenstände jüdischer Bürger beschlagnahmten, darunter Fahrzeuge, Elektrogeräte, Musikinstrumente und sogar Durchlauferhitzer. Das Technische Museum Wien hat seine Depots durchforstet und Tausende „arisierter“ Objekte zutage gefördert, die nun in der Dauerausstellung „Inventarnummer 1938“ zu sehen sind. Die Museumsleitung hofft, die rechtmäßigen Erben der Exponate ermitteln und die Schau so in ein paar Jahren auflösen zu können.

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