Hohe Erwartungen an Aung San Suu Kyi

Fünf Jahre nach dem Ende der brutalen Militärdiktatur hat es in Myanmar am Sonntag erstmals eine freie Parlamentswahl gegeben. Der Nationalliga für Demokratie (NDL) von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi werden hohe Chancen auf einen Wahlsieg über die Militärpartei USDP eingerechnet. Doch auch bei einem Triumph der Freiheitsikone, die dem Land im Wahlkampf einen „echten Wandel“ versprochen hat, wird Suu Kyi das Präsidentenamt nicht antreten können. Dafür sorgt die von der Junta festgelegte Verfassung, nach der die Demokratie in Myanmar nur „diszipliniert blühen“ darf.

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