„Binge-watching“ britisches Wort des Jahres

Dauerfernsehen, in England „binge-watching“ genannt, ist vom britischen Collin’s Wörterbuch zum Wort des Jahres erklärt worden. Der Gebrauch von „binge-watching“ habe sich in den vergangenen zwölf Monaten verdreifacht, sagten die Sprachforscher heute. „Das Wort fasst eine riesige Veränderung unserer Freizeitgewohnheiten zusammen. Deshalb verdient es, Wort des Jahres zu werden.“

Das Wörterbuch beschreibt „binge-watching“ als den „Konsum großer Mengen von Fernsehprogrammen, vor allem aller Episoden einer Serie hintereinander“. Im August 2014 hatte schon das Oxford Dictionary das Wort in seinen Katalog aufgenommen. Wie der Duden in Österreich und Deutschland spiegelt auch das Oxford Dictionary Entwicklungen in der Sprache wider.

Auch „swipe“ und „Dadbod“ neue britische Modewörter

Auf Collin’s Liste neuer, populärer Worte steht auch „swipe“ (wischen), das aber nichts mit dem Hausputz zu tun hat. Es beschreibt die Bewegung des Daumens oder eines anderen Fingers auf dem Display eines Smartphones, um zwischen Apps zu wechseln.

„Dadbod“ - der Papakörper - steht für den schon etwas fülligeren Körper des Mannes. Im Sommer hatte es Konjunktur, als Schauspieler Leonardo Di Caprio mit Bäuchlein am Strand erschien.