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Ausmaß wird ersichtlich

Vor drei Wochen sind im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais am Abraumteich einer Eisenmine zwei Dämme gebrochen. Zwölf Menschen starben unter den Schlammmassen, die sich später über den Rio Doce Hunderte Kilometer weit bis zum Atlantik ergossen. Tote Fische säumen den Weg der rotbraunen Brühe, deren Umweltgefährdung nun auch die UNO bestätigte. Der Schlamm enthalte eine „hohe Konzentration an giftigen Schwermetallen und anderen giftigen Chemikalien“, verlautbarte das Büro des UNO-Kommissars für Menschenrechte am Mittwoch. Minas Gerais könnte sich damit in die großen Industriekatastrophen der vergangenen Jahrzehnte einreihen.

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