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Der Weg des Giftschlamms

In knapp drei Wochen ist der giftige Schlamm aus dem Abraumbecken einer Eisenmine über das Flussbett des Rio Doce bis zum Atlantik geflossen. Die toxische Schlacke hinterließ dabei auf einer Länge von über 600 Kilometern eine rotbraune Spur der Zerstörung.

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Rotgefärbtes Meer

APA/AFP/Espirito Santo State Press/Fred Loureiro

Das vom Schlamm rote Wasser des Rio Doce färbte das Meer nahe der Küste ein

Braungefärbtes Meerwasser

Reuters/Ricardo Moraes

Aus der Luft war zu beobachten, wie sich das rostrote Wasser weiter in den Ozean vorschob

Menschen protestieren

APA/AFP/Yasuyoshi Chiba

Umweltschützer protestierten vor dem Firmensitz des brasilianischen Konzerns Vale. Dem Unternehmen gehört die Hälfte des Minenbetreibers Samarco. Die andere Hälfte hält der australisch-britische Bergbaugigant BHP Billiton.

Zerstörtes Dorf

APA/AFP/Antonio Lacerda

Vom Bergwerksdorf Bento Rodriguez blieben in Schlamm versunkene Ruinen zurück

Fenster eines zerstörten Hauses

Reuters/Ricardo Moraes

Ob das Dorf jemals wieder bewohnt werden kann, ist fraglich

Ein Pferd wird gerettet

Reuters/Ricardo Moraes

Die Hilfskräfte in Bento Rodriguez konnten das Dorf nach dem Unglück nur zu Fuß oder durch die Luft erreichen

Zerstörte Schule

Reuters/Ricardo Moraes

In der Schule von Bento Rodriguez wird in Zukunft kein Unterricht mehr stattfinden

Braunroter Fluss

Reuters/Ricardo Moraes

Dort, wo die Schlammlawine auf den Rio Doce traf, blieb giftige Schlacke zürück. Mindestens zwölf Menschen starben bei dem Unglück.

Roter Schlamm im Fluss

Reuters/Ricardo Moraes

Der Rio Doce schlängelte sich bisher als blaues Band durch ein grünes Tal. Dieser Tage ist weder vom Blau noch vom Grün etwas zu sehen.

Roter Schlamm auf einem Vogel

APA/AFP/Douglas Magno

Die Ente hat der Schlamm ebenso rostrot gefärbt wie ihren Lebensraum