Sieben statt 30 Prozent

Bei der Gleichberechtigung von Mann und Frau hinkt Japan anderen westlichen Industrienationen Jahre bis Jahrzehnte hinterher. Das zeigt auch ein Blick in die Chefetagen: Bis 2020 sollte jeder dritte Führungsposten mit einer Frau besetzt sein. Noch ist der Inselstaat von der Vorgabe aber weit entfernt. Und auch in den kommenden fünf Jahren wird sich daran wenig ändern, wie nun auch Tokio eingestehen musste: Bei leitenden Positionen im öffentlichen Dienst lautet das neue Quotenziel nun gerade einmal sieben Prozent. Dabei kann sich Japans Wirtschaft einen Verzicht auf Frauen eigentlich nicht leisten.

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