Journalismuspreis von unten für ORF.at-Redakteur

ORF.at-Redakteur Simon Hadler hat gestern den zum sechsten Mal vergebenen Journalistenpreis von unten erhalten. Hadler wurde für seinen Beitrag "Facebook-Mythen: Die Mindestsicherung als Hängematte“ in der Kategorie Online ausgezeichnet.

"Genau hinschauen, scheinbar Selbstverständliches und einfach Dahingesagtes überprüfen – und die Realität zeigen. Und das alles verständlich geschrieben“, würdigte die Jury den Text. Der Anerkennungspreis in der Kategorie ging an Yvonne Widler von NZZ.at.

Der von der Armutskonferenz ausgeschriebene Preis wird seit 2010 vergeben. Prämiert wird „tiefgründige und respektvolle Armutsberichterstattung“. Die Jury besteht aus Personen, die selbst von Armut betroffen sind.

Weitere ORF-Redakteure ausgezeichnet

In der Kategorie Fernsehen wurde Hanna Sommersacher für ihren Beitrag „Unversichert in Österreich“ (ZIB-Magazin) ausgezeichnet. Der Hauptpreis in der Kategorie ging an Kurt Bauer (Freies Fernsehen Salzburg FS1).

In der Kategorie Print ging der Anerkennungspreis an Köksal Baltaci („Die Presse“). Den Hauptpreis in dieser Kategorie erhielten Brigitte Theißl und Denise Beer (Magazin „an.schläge“).

In der Kategorie Radio wurde Alexandra Gruber (Radio Augustin) ausgezeichnet, den Anerkennungspreis erhielt Heinz Pichler für seine Gesprächssendung „Der soziale Grundwasserspiegel sinkt“ (Radio Agora).

Weiters auf der Shortlist für den Preis, die eine lobende Erwähnung erhielten: Martina Schmidt und Stefan Lenglachner (ORF-„Report“), Kim Kadlec (ORF-„Am Schauplatz“), Colette Schmidt („Der Standard“), Bianca Blei („Der Standard“), Uwe Mauch („Kurier“), Gülüm Yilmaz („News“), Irene Meinitzer (Radio Helsinki) und Sandra Hochholzer (Radio FRO).