Wohnungen und Gebäude verstrahlt

Die Schweizer Uhrenindustrie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Zwischen 1920 und 1963 wurde für Leuchtzeiger und -ziffern radioaktives Material verwendet, auch in der weit verbreiteten Heimarbeit. Nicht immer wurde damit sorgsam umgegangen, die Gefährlichkeit des krebserregenden Radiums wurde damals falsch eingeschätzt. Der Stoff ist auch heute noch in verstrahlten Wohnungen und auch der Kanalisation messbar - über dem nun zulässigen Wert. Teure Sanierungen von Gebäuden und Wohnungen sind die Folge. Offenbar sind mehr Liegenschaften betroffen als bisher bekannt.

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