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Ein Lager als Bumerang für ein Regime

Der Umgang mit der eigenen Geschichte ist für Österreich alles andere als selbstverständlich. Das gilt besonders für die Erste Republik und das Scheitern der Demokratie ab 1933. Eine gemeinsame Sprache für die Zeit von 1933 bis 1938 gibt es nicht. Aber es gibt zentrale Erinnerungs- und Symbolorte wie das Anhaltelager Wöllersdorf. Für alle politischen Gruppen spielt es eine Rolle in der eigenen Erinnerungskultur. Eine große, systematische Untersuchung zu Wöllersdorf fehlte lange. Jetzt zeigt die Arbeit einer jungen Historikerin, wie sehr Wöllersdorf auch zum Bumerang für das Ständestaat-Regime wurde.

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