Themenüberblick

Waffenruhe nur auf dem Papier

Seit einem Jahr gilt in der Ostukraine eine Waffenruhe - die Realität sieht allerdings anders aus. Menschen, die in der Pufferzone leben, dem Gebiet zwischen den Stellungen der ukrainischen Regierungstruppen und jenen der prorussischen Separatisten, erzählen von nahezu täglichen Gefechten. Ihr Leben veränderte sich in den zwei Jahren seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs radikal: Verwandte und Nachbarn wurden getötet, im Gemüsebeet schlagen Granaten ein, die tägliche psychische Belastung ist enorm. Arbeitsplätze gibt es zudem kaum noch, die meisten Schulen sind geschlossen. Von der Regierung in Kiew kommt nur wenig Unterstützung, NGOs liefern Lebensmittel und Medikamente. Militärcheckpoints, Minen und die immer wieder auflodernden Kämpfe machen die Arbeit der Helfer allerdings schwierig.

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