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Oft verfilmt, selten gelesen

Er war ein Zweifler an seinem Werk, einzelgängerisch und unstet, ein Pendler zwischen den USA und Europa. Seine Bücher nannte Henry James, der am Sonntag seinen 100. Todestag hat, gegen Ende seines Lebens „unrettbar unverkäuflich“. Als Schriftsteller führte und führt der Amerikaner James, der 1915 die britische Staatsbürgerschaft annahm, im deutschsprachigen Raum eher ein Schattendasein. Viel bekannter sind die Verfilmungen seiner Romane, darunter psychologisch dicht gestaltete Meisterwerke wie „Daisy Miller“, „Washington Square“ und „Porträt einer jungen Dame“.

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