Themenüberblick

Schwerstes Beben in Geschichte Japans

Ein Erdbeben der Stärke 9,0 hat in Japan am 11. März 2011 zur schlimmsten Atomkatastrophe seit Tschernobyl geführt. Seither ringt die Regierung mit den Folgen des Unglücks. Tausende Menschen kamen ums Leben, Zigtausende verloren ihr Zuhause.

Tsunami-Welle schwappt über Befestigung

AP/Mainichi Shimbun

Das schwerste Beben in der Geschichte Japans löste eine gigantische Flutwelle aus. Die bis zu 15 Meter hohe Welle traf die Ostküste und riss Schiffe, Häuser und Menschen mit.

Luftaufnahme von brennendem Reaktorblock in Fukushima

AP/DigitalGlobe

Die zerstörte Reaktoranlage in Daiichi drei Tage nach dem Tsunami. Das Beben ließ das Kühlsystem in mehreren Reaktoren ausfallen, es kam zu Kernschmelzen. Wasserstoffexplosionen zerissen die Außenhüllen von drei Reaktorblöcken.

Rettungsarbeiten nach Tsunami

Reuters/Yomiuri

Mehr als 100.000 Häuser wurden durch Tsunami und Erdbeben komplett zerstört, 500.000 beschädigt. Die Regierung weitete die Evakuierungszonen rund um das strahlende AKW erst nach und nach auf 20 Kilometer aus.

Löscharbeiten in Fukushima

Reuters

Mit Wasser aus Hubschraubern und Wasserwerfern wurde versucht, die Reaktoren von außen zu kühlen

Aufräumarbeiten nach Tsunami

AP/Takuya Yoshino

Viele Orte wurden von Beben und Tsunami dem Erdboden gleichgemacht

Zerstörter Reaktorblock

AP/TEPCO

Durch eine Wasserstoffexplosion stark zerstört wurde Reaktor 4 der Fukushima-Anlage

Aufräumarbeiten nach Tsunami

Reuters/Kyodo

Wochen nach der Katastrophe wurde mit der Bergung der verstrahlten Leichen rund um das AKW begonnen. Viele der Toten wurden jedoch ins Meer hinausgespült.

Stahltanks mit verseuchtem Wasser

Reuters/Kyodo

Eines der größten Probleme, mit denen die Regierung und der mittlerweile verstaatlichte Betreiber TEPCO nach wie vor zu kämpfen haben, ist stark radioaktives Wasser, das immer wieder aus Lecks in den Reaktoren austritt. Direkt nach dem Unglück wurde das Wasser in Tanks abgepumpt.

Geisterstadt in der Sperrzone rund um Fukushima

Reuters

Sperrzone: Anfang September des Vorjahres durften erstmals Bewohner einer Gemeinde in der Präfektur Fukushima wieder zurückkehren