Sanders schlägt Clinton bei Vorwahlen in Utah und Idaho

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Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die Vorwahlen seiner Partei in den Bundesstaaten Utah und Idaho gewonnen. Der Senator aus Vermont setzte sich gestern Abend (Ortszeit) überraschend klar gegen Konkurrentin und Favoritin Hillary Clinton durch, wie der TV-Sender CNN und die „Washington Post“ berichteten.

Die Ex-Außenministerin liegt aber insgesamt nach Delegierten klar vor Sanders. Sie gewann in Arizona ebenso wie Donald Trump bei den Republikanern. Trump lag in Arizona nach Auszählung von etwa der Hälfte der Stimmen mit 25 Prozentpunkten Vorsprung uneinholbar vor seinem schärfsten Widersacher, Senator Ted Cruz aus Texas. Damit gehören Trump alle 58 Delegiertenstimmen der Republikaner in dem südwestlichen Bundesstaat.

Eine Schlappe für Trump

Clinton hatte nach mehr als zwei Dritteln der ausgezählten Stimmen in Arizona einen klaren Vorsprung von 23 Punkten und damit die Mehrheit der Delegiertenstimmen. In Utah holte sich Trump eine Abfuhr. Laut CNN und NBC verlor er nicht nur klar gegen Cruz.

Trump lag sogar hinter John Kasich, dem dritten verbliebenen Bewerber bei den Republikanern. Da Cruz wahrscheinlich auf deutlich über 50 Prozent der Stimmen kommen wird, wird er alle 40 Delegierten in dem konservativen Mormomenstaat hinter sich bringen, Trump und Kasich gehen leer aus.