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Große Anteilnahme am Tag danach

Mit einer Schweigeminute hat Brüssel am Mittwoch um 12.00 Uhr der Opfer der beiden Attentate vom Vortag gedacht. An der zentralen Gedenkstätte auf dem Börsenplatz im Brüsseler Stadtzentrum und auf dem Vorplatz der EU-Kommission versammelten sich Tausende Menschen. Auf dem Börsenplatz klatschten die Menschen am Ende der Schweigeminute in die Hände.

Vor dem Kommissionsgebäude nahmen neben den Mitgliedern der EU-Kommission auch Belgiens König Philippe mit Königin Mathilde sowie der belgische Premierminister Charles Michel an der Veranstaltung teil.

Schweigeminute im EU-Parlament

APA/AFP/Thierry Charlier

Trauer in den Räumlichkeiten der EU-Kommission

Etwa 3.000 Menschen auf Börsenplatz

Auf dem Börsenplatz zeigte die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, an der Seite von Brüssels Bürgermeisters Yvan Mayeur ihre Solidarität mit den Opfern der Anschläge. In der Mitte des Kreises, den die etwa 3.000 Menschen vor dem Börsengebäude bildeten, waren auf dem Boden viele Beileidsbekundungen mit Kreide geschrieben worden. Worte wie „Solidarität“ und „Wir sind eins“ waren zu lesen.

Trauernde halten eine Schweigeminute ab

APA/AFP/Patrik Stollarz

Kerzen, Blumen und Belgien-Flaggen auf dem Börsenplatz

Im Verlauf des Nachmittags wurden noch in zahlreichen anderen belgischen Städten Schweigeminuten zum Gedenken an die Opfer der beiden Anschläge vom Dienstag abgehalten. Eine landesweite Schweigeminute soll am Donnerstag um 14.30 Uhr folgen. Mit einem ökumenischen Gottesdienst wollen Belgiens christliche Kirchen in der Brüsseler Kathedrale von St. Michael und St. Gudula am Ostermontag im Gebet der Opfer gedenken.

Königspaar besucht Flughafen

Das belgische Königspaar besuchte später den internationalen Flughafen von Brüssel. König Philippe und Königin Mathilde trafen an dem Anschlagsort Helfer, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Zudem besuchte das Königspaar ein Krankenhaus. Bei den Anschlägen auf den Flughafen und eine Metrostation in Brüssel waren am Dienstag nach bisherigen Erkenntnissen mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen und 270 verletzt worden.

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