Bundesheer: Offiziersgesellschaft pocht auf mehr Geld

Die Offiziersgesellschaft hat heute dringenden Finanzbedarf des Bundesheers geltend gemacht. „Ad hoc“ brauche es „wahrscheinlich eine bis 1,5 Milliarden Euro“, um die Einsparungen der vergangenen Jahre wettzumachen, sagte Präsident Erich Cibulka im Ö1-„Morgenjournal“. „Mittelfristig“ sei eine „regelmäßige Aufstockung“ des Budgets in einer Größenordnung von einer Milliarde pro Jahr nötig.

Im vergangenen Jahrzehnt seien beim Heer „etwa zwei Milliarden eingespart“ worden, so Cibulka. Dass Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) nun mehr Mittel durchsetzen will, begrüßt er naturgemäß. „Wir hoffen ganz dringend, dass diesen Forderungen aus staatspolitischem Interesse nachgegeben wird“, verweist er auf die „ernste sicherheitspolitische Lage“ in Europa und weltweit.

Inhaltlich geht die Offiziersgesellschaft mit dem Minister, der zuletzt eine Art Wunschliste für die Streitkräfte vorgelegt hatte, d’accord: Es brauche mehr Lufttransportkapazitäten wie den Black-Hawk-Hubschrauber, gepanzerte Fahrzeuge und eine „dramatische Investition in die Miliz“.