Konjunktur belebt Arbeitsmarkt in Euro-Zone

Die Konjunkturerholung im Euro-Raum schlägt zunehmend auf den Jobmarkt durch. Die Arbeitslosigkeit fiel im Februar auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren, wie die Statistikbehörde Eurostat heute mitteilte.

16,63 Millionen Frauen und Männer waren ohne Arbeitsplatz - und damit 39.000 weniger als im Jänner und 1,3 Millionen weniger als vor Jahresfrist. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Arbeitslosenrate sank zum Vormonat auf 10,3 von 10,4 Prozent. Das ist der geringste Wert seit August 2011.

Quote in Deutschland am niedrigsten

Das Wirtschaftswachstum kommt allerdings in einigen Ländern deutlich stärker bei den Verbrauchern an als in anderen. So lag die Arbeitslosenrate in Deutschland nach vergleichbarer EU-Rechnung bei 4,3 Prozent und damit am niedrigsten. In Spanien hingegen betrug der Wert 20,4 Prozent, am höchsten war er in Griechenland mit 24 Prozent.

Über ein Jahr betrachtet fiel die Rate im Februar in 24 EU-Staaten. Nur in Österreich stieg sie von 5,4 Prozent auf sechs Prozent, ebenso in Lettland von 9,7 auf 10,1 Prozent und in Finnland von 9,1 Prozent auf 9,2 Prozent. In Belgien blieb sie gleich.