„Songbook“: Shakespeare als Pop, Rap und Jazz

Das Werk William Shakespeares, dessen Tod sich dieser Tage zum 400. Mal jährt, hat auch in der Musikgeschichte seine Spuren hinterlassen. Über alle Epochen hinweg wurden Shakespeares Gedichte, Sonette, Tragödien und Komödien zur Inspirationsquelle für Komponisten.

Die Texte Shakespeares stehen nun auch im Mittelpunkt der ORF-Initiative „The New Shakespeare Songbook“. An dem grenzüberschreitenden Projekt, das die Universalität des großen Dichters feiert, nahmen neben Österreich auch Großbritannien, Frankreich, Norwegen, Slowenien und die Schweiz teil.

Gustav gestaltete heimischen Beitrag

Auf Grundlage der Texte des Dichters schufen die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler insgesamt acht Lieder. Die stilistische Bandbreite reicht von Pop- über Jazz- bis zu Rap-Kompositionen.

Eva Jantschitsch

ORF

Gustav singt Shakespeare

Für den österreichischen Beitrag, eine Interpretation des Sonetts Nummer 23, zeichnete Musikerin Eva Jantschitsch alias Gustav verantwortlich, Barbara Weissenbeck und Gerald Benesch sorgten für die filmische Umsetzung.

Die Filmemacherinnen Madlene Feyrer und Sharon Nuni begleiteten den Entstehungsprozess der Lieder. Ihre Dokumentation „The New Shakespeare Songbook“ ist heute um 23.05 Uhr im Rahmen von „kultur.montag“ in ORF2 zu sehen.

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