Albright mahnt Europa und USA

„Die Menschen stellen uns Fragen in der Technologie des 21. Jahrhunderts, Politiker verstehen diese in der Sprache des 20. und antworten mit den Lösungen des 19. Jahrhunderts“ - so lakonisch wie zugleich pessimismusfrei kommentiert Ex-US-Außenministerin Madeleine Albright die Reaktionen der westlichen Welt auf die momentane Flüchtlingskrise, die sie als globale Herausforderung sieht, die man nur mit längerfristigen Strukturen lösen könne. Im Moment schlage auch in den USA die Stunde populistischer Diskurse. Doch wer die Demokratie und eine offene Gesellschaft verteidigen wolle, könne nicht zugleich deren Grundpfeiler abschaffen, mahnt Albright bei ihrem Besuch in Wien.

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