NATO erwägt stärkere Militärpräsenz im Schwarzen Meer

Als Teil der Strategie zur Abschreckung Russlands erwägt die NATO eine Ausweitung ihrer Präsenz im Schwarzen Meer. Es liefen derzeit „wertvolle Gespräche“ der NATO-Anrainer des Binnenmeeres darüber, wie sie ihre Seestreitkräfte enger in NATO-Einsätze einbinden könnten, sagte der stellvertretende Generalsekretär der Allianz, Alexander Vershbow, heute in Sofia mit Verweis auf Bulgarien, Rumänien und die Türkei.

Bis zum NATO-Gipfel im Juli könnten die Verbündeten ihre Präsenz erhöht haben, fügte Vershbow hinzu. Die NATO unternimmt bereits jetzt Patrouilleneinsätze im Schwarzen Meer, in dem sich auch die Krim befindet. Russland hatte die ukrainische Halbinsel 2014 annektiert.