Kritik an „Diktat“ der ÖVP

Entgegen den Stimmen aus der Regierungsmannschaft seiner Partei fürchtet Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl um die Zukunft der Großen Koalition. Er schätze „gefühlsmäßig“, dass es 2017 zur Neuwahl komme, so Häupl am Dienstag vor Journalisten. Den Grund für seine Befürchtungen machte Häupl freilich nicht in der eigenen Partei fest. Vielmehr unterstellte er der ÖVP in der Koalition ein „Diktat“ - nach dem „die SPÖ aber sicher nicht tanzen“ werde. ÖVP-Chef Vizekanzler Reinhold Mitterlehner hatte für Häupls Vermutungen schnell einen Kommentar zur Hand: „Das ist ein recht netter Quatsch.“

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