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Baustart aus Kriegsgründen

Vor 100 Jahren hat in Wien die Errichtung der Floridsdorfer Hochbahn begonnen. Das kriegswichtige Vorhaben diente als Lückenschluss zwischen Jedlersdorf und der Leopoldau, um die Versorgung der Truppen im Ersten Weltkrieg zu gewährleisten. Lange Zeit wenig im Bewusstsein, wurde die Hochstrecke von italienischen Zwangsarbeitern erbaut, die aus dem berüchtigten Kriegsgefangenenlager Sigmundsherberg (NÖ) rekrutiert wurden – im Volksmund ist daher auch von der „Italienerschleife“ die Rede, die mitunter kuriose Merkmale aufweist.

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