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240.000 Menschen zogen durch Warschau

In Warschau haben am Samstag Zehntausende Polen gegen die Politik der nationalkonservativen Regierung demonstriert. Die Opposition bezifferte die Zahl der Teilnehmer mit 240.000. Es sei die größte Kundgebung seit dem Ende der kommunistischen Herrschaft 1989 gewesen. Die Demonstranten schwenkten polnische und EU-Flaggen und forderten auf Plakaten und Spruchbändern einen proeuropäischen Kurs. Der Chef der mit absoluter Mehrheit regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Jaroslaw Kaczynski, zeigte sich von den Massenprotesten unbeeindruckt - sie seien „kein großes Problem“.

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