Verdacht auf „Unregelmäßigkeiten“ in Sportministerium

Drei Mitarbeiter der Sektion Sport im Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport sind wegen des Verdachts auf Unregelmäßigkeiten bei einer Projektvergabe vom Dienst suspendiert worden. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft hat gegen den leitenden Beamten und zwei seiner Mitarbeiter Ermittlungen eingeleitet, gab das Ministerium gestern bekannt.

Im Zuge einer routinemäßigen Untersuchung hat die interne Revision des Ministeriums in einer Abteilung der Sportsektion Auffälligkeiten bei einer Projektvergabe festgestellt.

Nach Prüfung durch einen Sachverständigen „kann nicht ausgeschlossen werden, dass dabei von einem leitenden Beamten und zwei seiner Mitarbeiter die Sorgfaltspflicht verletzt wurde und es möglicherweise zu unrechtmäßigen Auszahlungen gekommen sein könnte“, gab das Ministerium in einer Pressemitteilung bekannt.