Argentiniens Staatschef will Geld von Bahamas holen

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Der durch die Panama-Papers in Bedrängnis geratene argentinische Präsident Mauricio Macri will sein auf den Bahamas geparktes Geld nun in Staatsanleihen in der Heimat investieren.

Er habe den Verwalter des Kontos angewiesen, die 1,2 Millionen US-Dollar (gut eine Million Euro) aus der Karibik nach Argentinien zu überweisen, sagte Macri gestern vor Journalisten in Buenos Aires.

Das Geld werde er dann in argentinischen Staatsanleihen anlegen, sagte der Präsident. Macri hatte vergangene Woche eingestanden, das Konto auf den Bahamas zu haben. Zugleich schlug er eine Amnestie für Bürger vor, die ihr Geld aus dem Ausland zurückholen. Sie sollten es bis zum 1. Jänner im Inland zu einem geringeren Satz versteuern können und damit straffrei ausgehen.