US-Wahl: Clinton hat offenbar genug Delegierten-Stimmen

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Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat offenbar genug Delegiertenstimmen für die Nominierung zur Kandidatin ihrer Partei. Die Nachrichtenagentur AP berief sich gestern auf eigene Berechnungen, wonach die ehemalige US-Außenministerin die notwendige Schwelle von 2383 Stimmen überschritten hat.

Ausschlaggebend sei dabei das Votum der Superdelegierten, die nicht an die Ergebnisse der Vorwahlen gebunden sind, hieß es.

Nach ihrer formellen Ernennung auf dem Parteitag der Demokraten im Juli würde Clinton damit die erste Präsidentschaftskandidatin einer großen Partei in der Geschichte der USA werden. Sie wird bei der eigentlichen Wahl Anfang November vermutlich gegen den Republikaner Donald Trump antreten.