Bilderberg-Konferenz beginnt in Dresden

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Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnt heute in der ostdeutschen Stadt Dresden die umstrittene Bilderberg-Konferenz. Bis Sonntag kommen ranghohe Politiker, Manager und Wissenschaftler zusammen, um über die Weltpolitik zu beraten. Anders als sonstige internationale Gipfel läuft das Bilderberg-Treffen weitgehend abgeschottet von der Öffentlichkeit ab.

Aus Österreich stehen der Immobilientycoon Rene Benko, Kontrollbankchef Rudolf Scholten sowie SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder auf der Einladungsliste. Themen der 64. Konferenz sind unter anderem die Flüchtlingskrise, die politische und wirtschaftliche Lage in Europa, den USA, China, Russland und im Nahen Osten.

Kritiker werfen den Teilnehmern vor, als „elitärer Zirkel“ demokratischen Grundprinzipien entgegenzustehen. Linke und rechte Gruppen planen Demonstrationen gegen das Treffen.