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Als geringeres Übel gewählt

Denkbar knapp hat der neoliberale Wirtschaftswissenschaftler Pedro Pablo Kuczyinski in Peru die Stichwahl um das Präsidentenamt für sich entschieden. 41.000 Stimmen lag er schließlich am Donnerstag vor seiner Konkurrentin, der Rechtspopulistin Keiko Fujimori. Vor allem die Briefwahlstimmen aus dem Ausland hatten die Auszählung zu einer Zitterpartie gemacht und erst vier Tage nach der Wahl zu einem - noch immer vorläufigen - Ergebnis geführt. Gewählt wurde Kuczynski von vielen freilich nicht wegen seines Regierungsprogramms, sondern um als geringeres Übel Fujimori im höchsten Amt zu verhindern.

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