Ex-Staatssekretärin Steßl verlässt Politik

Die ehemalige Staatssekretärin Sonja Steßl (SPÖ) verlässt die Politik. Das berichteten „Kleine Zeitung“ und „Krone“ (Dienstag-Ausgaben). Steßl, die nach der Umbildung der Bundesregierung aus dem Staatssekretariat im Kanzleramt ausgeschieden und in den Nationalrat gewechselt war, werde die Politik ganz verlassen und sich in Wien einer neuen beruflichen Herausforderung stellen, so die „Kleine Zeitung“.

Das habe die 35-jährige Steßl gestern Abend in einer kurzfristig anberaumten SPÖ-Regionalvorstandssitzung in der Steiermark ihren Parteifreunden mitgeteilt. Das SPÖ-Nationalratsmandat geht laut „Kleiner Zeitung“ wieder an den Weizer Juristen Klaus Feichtinger, der diesen Sitz während Steßls Regierungszeit innehatte und ihn vor vier Wochen kurzfristig abgeben musste.

Auch tritt Steßl als SPÖ-Bezirkschefin der Region Südoststeiermark zurück, so die „Krone“. Sie ziehe sich „im Guten“ aus der Politik zurück, hieß es in den Berichten. Die Konzentration auf eine Tätigkeit in Wien sei der Grund, weshalb sie nicht mehr genügend Zeit für die politische Arbeit in ihrem Heimatbezirk haben werde, so Steßl. In der Bezirkspartei übernimmt Cornelia Schweiner den Posten der scheidenden Nationalrätin.