Tote bei Selbstmordanschlag auf Hotel in Mogadischu

Bei dem Selbstmordanschlag auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind gestern mindestens 15 Menschen getötet worden. Zuvor war von sechs Toten die Rede.

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Das Hotel war bei Geschäftsleuten und Ausländern beliebt. (iptv.ORF.at)

Zunächst zündeten islamistische Angreifer vor dem Eingang eine Autobombe, dann stürmten Bewaffnete das bei Geschäftsleuten und Ausländern beliebte Hotel Nasa-Nablood, sagte ein Polizeisprecher. Zehn Personen wurden verletzt.

Gezielte Angriffe auf Hotels

Die radikalislamische Terrororganisation al-Shabaab hat in der Vergangenheit bereits mehrere Hotels in Mogadischu angegriffen, bekannte sich jedoch zunächst nicht zu der Tat. Die Extremisten wollen seit Jahren einen Gottesstaat in dem Land am Horn von Afrika errichten.

Sie greifen immer wieder Hotels in der Hauptstadt an, um damit gezielt Ausländer und Regierungsvertreter zu treffen. Zuletzt waren bei einem Angriff auf das Hotel Ambassador Anfang Juni mindestens 20 Menschen getötet und 60 weitere verletzt worden. Im Februar waren bei einem Anschlag auf das Hotel Syl ebenfalls mehr als 20 Menschen getötet worden.