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Abwege eines Politspektakels

Ende Juli wollen sich Hillary Clinton und Donald Trump auf den Conventions, den Parteitagen, zu US-Präsidentschaftskandidaten küren lassen. Als „faszinierend wie eine Wiederbelebung oder eine Hinrichtung“ bezeichnete ein Journalist 1924 die demokratische Ausgabe des Politjahrmarktes, durch den seit 1831 fast alle Kandidaten mussten. Die Geschichte der Conventions ist nicht nur mit Skandalen und Skurrilitäten gespickt, sie ist auch ein Exempel für die vom Trial-and-Error-Prozess geprägte Entwicklung von Politik und Demokratie in den USA. Bei den heurigen Conventions könnte dabei eine neue Etappe erreicht werden.

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