Kurz im Irak: „Keine Neutralität gegenüber IS-Barbaren“

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) ist gestern zu einem Besuch in der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak eingetroffen. Seine Reise sei auch „ein Zeichen der Solidarität mit dem Irak und insbesondere mit den Kurden“, die sich auch „an vorderster Front dem IS in den Weg stellen“, sagte Kurz vor Journalisten in der Regionalhauptstadt Erbil.

Im Kampf gegen den Terrorismus, gegen die „Barbaren“ der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), „gibt es keine Neutralität“, betonte der Außenminister vor einem Treffen mit dem für auswärtige Angelegenheiten zuständigen Minister der Autonomieregierung, Falah Mustafa Bakir.

Fortschritte und Gebietsgewinne

Im Kampf gegen den IS, der Teile des Irak und auch Teile der autonomen Kurdenregion beherrscht hatte es in den vergangenen Monaten Fortschritte und Gebietsgewinne gegeben.

Die letzte Großstadt im Irak, die der IS hält, ist Mossul. Sie befindet sich in der Kurdenregion. Erbil liegt rund 85 Kilometer von Mossul entfernt, keine 1,5 Autostunden, aber geografisch getrennt durch den Fluss Großer Zab.