„Gewisses Unbehagen“

Dass es am Abend des gescheiterten Militärputschversuches in der Türkei auch in Österreich zu Pro-Erdogan-Demonstrationen gekommen ist, sorgt in der Regierung zunehmend für Kritik. Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) etwa sieht die Vermischung politischer und religiöser Motive „mit einem gewissen Unbehagen“ - diese passe nicht zur hiesigen politischen Kultur. Auch Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) sagte dem „Kurier“, er stehe den Demos „mehr als kritisch“ gegenüber. Ablehnung kommt auch von den Kandidaten zur Bundespräsidentschaftswahl, Norbert Hofer (FPÖ) sowie dem von den Grünen unterstützten Alexander Van der Bellen.

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