Propagandamaterial bei Nizza-Attentäter gefunden

Der mutmaßliche Attentäter von Nizza hat sich nach Erkenntnissen der Ermittler vor seiner Tat wiederholt Propagandamaterial von Dschihadisten angesehen. Auf seinem Computer seien Videos und Fotos mit zum Teil äußerst gewalttätigem Inhalt gefunden worden. Der 31-Jährige habe außerdem nach Informationen zu Anschlägen wie dem in Orlando gesucht. Für eine Zugehörigkeit zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gebe es aber nach wie vor keine Hinweise, heißt es.

Mehr dazu in Keine Hinweise auf IS-Zugehörigkeit

Ausnahmezustand möglicherweise bis 2017

Der Ausnahmezustand in Frankreich könnte nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP statt der geplanten drei Monate um bis zu sechs Monate verlängert werden. In diesem Punkt könne eine Einigung zwischen Regierung und Opposition erzielt werden, hieß es gestern Abend in Paris. Präsident Francois Hollande hatte nach dem Attentat von Nizza mit mindestens 84 Toten eine Verlängerung des Ausnahmezustands angekündigt.