Mindestens 18 Tote bei Selbstmordanschlag im Irak

Bei einem Selbstmordanschlag nordöstlich der irakischen Hauptstadt Bagdad sind heute mindestens 18 Menschen getötet worden. Mehr als 30 Menschen hätten Verletzungen erlitten, verlautete aus Kreisen von Polizei und Krankenhaus. Ein Sprengsatz in einem Auto sei in der Stadt Khalis detoniert, die rund 80 Kilometer von Bagdad entfernt liegt.

ausgebrannte Autos nach einem Selbstmordanschlag nordöstlich von Bagdad

APA/AFP/Younis Al-Bayati

Vermutlich werde die Zahl der Toten noch steigen, hieß es. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Häufig werden solche Attentate aber von der radikalislamischen IS-Miliz verübt, die weite Teile des Irak und des Nachbarlandes Syrien unter ihrer Kontrolle hat.