IS soll bei Überfall Dutzende Zivilisten ermordet haben

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll mindestens 24 Zivilisten im Norden Syriens ermordet haben. Die Dschihadisten hätten einen Überraschungsangriff gestartet und mehrere Dörfer in der Nähe der belagerten Stadt Manbidsch attackiert, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in England heute mit.

Innerhalb von 24 Stunden hätten sie die Zivilisten in dem Ort al-Bauir umgebracht. Die Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten in Syrien. Ihre Angaben können von unabhängiger Stelle kaum überprüft werden.

Manbidsch wird vom IS gehalten und ist für die Terrormiliz strategisch wichtig, weil über die Stadt eine wichtige Nachschubroute aus der Türkei läuft. Dem Zentralkommando der USA zufolge ist ein „bedeutender Teil“ der Stadt mittlerweile unter kurdischer Kontrolle. Die kurdisch geführte Militäroperation versucht, die Stadt vom IS zurückzuerobern.