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„Kleine“ Causa mit großer Indizienlast

Mit „nur“ 200.000 Euro, die an den damaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser und seine Vertrauten geflossen sein sollen, verblasst die Causa Terminal Tower gegen verschobene 9,61 BUWOG-Millionen. Trotzdem sind die Vorgänge rund um die Einmietung des Staates in den Linzer Büroturm so etwas wie das Ass im Ärmel der Staatsanwälte: Die Indizien - bis hin zu inzwischen berühmt-berüchtigten abgehörten Telefonaten - wiegen vielleicht sogar schwerer als bei der BUWOG und zeigen laut Anklage vor allem, wie unverfroren die Beteiligten agierten. Besonders, wenn sie auf Widerstand gegen krumme Geschäfte stießen.

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