Mehrere Tote und Verletzte bei Erdbeben in Peru

Bei einem Erdbeben in Peru sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. 40 weitere Menschen seien verletzt worden, wie ein Vertreter des peruanischen Zivilschutzes heute der Nachrichtenagentur AFP sagte. Das Beben der Stärke 5,2 ereignete sich in der Nacht auf heute (Ortszeit) in der südlichen Region Arequipa. Den Angaben zufolge löste es einen Erdrutsch aus, durch den Dutzende Häuser zerstört wurden.

Unter den Trümmern seien möglicherweise noch weitere Opfer verschüttet, sagte der Behördenvertreter. Der Erdrutsch habe zudem mehrere Straßen verschüttet.

Peru liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, einer besonders erdbebengefährdeten Region. Dabei handelt es sich um eine Kette von Vulkanen und seismologisch aktiven Gebieten, die den pazifischen Ozean umgeben. Bei einem schweren Erdbeben im August 2007 waren in dem südamerikanischen Land fast 600 Menschen gestorben.

Erdbeben auch in der Nähe von Fukushima

Auch in Japan, in der Umgebung des havarierten Atomkraftwerks Fukushima kam es am selben Tag zu einem Erdbeben der Stärke 5,6. Das Beben ereignete sich auf dem Meeresboden in einer Tiefe von 28 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.

Die Erschütterungen waren bis in die Hauptstadt Tokio zu spüren. Die japanische Meteorologiebehörde erklärte, es bestehe keine Tsunami-Gefahr.

TEPCO, die Betreiberfirma des Atomkraftwerks Fukushima, habe zunächst keine Auswirkungen des Bebens auf die Anlage festgestellt, wie ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Das werde aber noch genauer überprüft.